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Südbayerische Meisterschaft beim RT Königsbrunn

 DSC0273 edDSC01342 edDieses Wochenende war es endlich soweit, die südbayerische Meisterschaft des ADAC fand beim RT Königsbrunn statt. Mit dabei waren 10 Fahrer des MSC Marktoberdorf in fünf verschiedenen Klassen. Zum ersten Mal seit Beginn der Corona Pandemie wurde der Wettbewerb wieder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit jeweils zwei Läufen ausgetragen.
Am Samstag war es in der Klasse Eins noch feucht, trocknete jedoch im Verlauf zunehmend ab, so dass zwischen dem ersten und zweiten Lauf von Regenreifen auf Slicks gewechselt wurde. Leon Schneider konnte sich hier dank zweier fehlerfreier schneller Läufe nach dem ersten Tag über Platz drei freuen. Ebenfalls gut lief es für Michael Schiewe der nach den ersten beiden Läufen auf Platz sechs lag. Weniger Glück hatte Jan Schneider, dem gleich im ersten Lauf ein Torfehler unterlief und er damit erstmal nur den 19. Platz belegte. Am Sonntag dann ging es um die Entscheidung, wer aufs Podest kommt und damit im Oktober zum Bundesendlauf des ADAC in Friedrichshafen fahren darf. Leider erwischte Leon im vierten und letzten Lauf eine Pylone, was ihn im Gesamtergebnis auf den undankbaren 4. Platz zurückwarf. Michael blieb fehlerfrei und konnte sich als Fünfter um einen Platz verbessern. Jan konnte sich trotz eines Pylonenfehlers ebenfalls noch um einen Platz verbessern und wurde im Gesamtergebnis 18.
DSC01361_ed.jpgIn der Klasse 2 zeigte am Samstag Nick Jochum seine Klasse und kam auf Platz Zwei. Timo Gobig erwischte kurz vor dem Ziel im zweiten Lauf eine Pylone und war damit im Zwischenstand Sechster. Mit jeweils einem Pylonenfehler in Lauf Eins und Zwei landete Tobias Eltrich zunächst auf dem 21. Platz. Am Sonntag konnte Nick seine Nervenstärke beweisen, behielt seinen zweiten Platz und darf sich damit als südbayerischer Vizemeister bezeichnen. Außerdem hat er damit ein Ticket für den Bundesendlauf im Oktober in Friedrichshafen gelöst. Timo erwischte leider auch am zweiten Tag eine Pylone, behielt aber aufgrund seiner guten Rundenzeiten den sechsten Platz. Beachtenswert war die Aufholjagd von Tobias, der sich mit sehr guten Läufen noch vom 21. Platz in die Top-Ten vorkämpfen konnte und am Ende Zehnter wurde.
Leon Helfert starte in der K3 für den MSC Marktoberdorf. Beim ihn war der erste Lauf am Samstag nicht so ganz gelungen, was ihm nach dem ersten Tag den achten platz einbrachte. Am Sonntag wurde er zunehmend schneller, und verpasste das Podest als Vierter nur knapp.
In der Klasse 4 gab es mit Julia Heumann und Maximilian Brix gleich zwei Fahrer die ganz vorne mitfahren können. Beide absolvierten den ersten Tag fehlerfrei und Julia war in der Zwischenwertung Vierte, direkt gefolgt von Maxi als Fünfter. Am zweiten Tag gab Julia nochmal richtig Gas und wurde Dritte. Neben dem Platz auf dem Podest gab es auch für sie die Fahrkarte nach Friedrichshafen zum Bundesendlauf. Maxi war auch gut dabei, überfuhr aber im allerletzten Lauf die Haltelinie und wurde Siebter.
ADSC01363 edls letzter Marktoberdorfer Fahrer ging Yanic Thomasini in der K5 ins Rennen. Er war schon am ersten Tag ausgesprochen schnell und wurde in der Zwischenwertung auf Platz drei geführt. Am zweiten Tag war er sogar noch schneller und nur ein kapitaler Quersteher hielt in davon ab, ganz oben auf das Podest zu fahren. Aber mit seinem zweiten Platz konnte er sich als Vizemeister trotzdem freuen und darf zusammen mit Nick und Julia auch am Bundesendlauf teilnehmen.
Es war ein insgesamt spannendes Wochenende und für manche Fahrer ein Wechselbad der Gefühle. Aber mit drei Podestplätzen und mehrere weiteren Platzierungen unter den Top-Ten war es für den MSC Marktoberdorf insgesamt ein wirklich erfolgreiches Wochenende.
Am kommenden Samstag steht dann noch mit dem e-Kart Pilotprojekt des ADAC Südbayern etwas ganz Neues ins Haus, ausgetragen auf dem heimischen Trainingsgelände in Geisenried gefolgt von der südbayerischen ADAC Mannschaftsmeisterschaft am Sonntag, ebenfalls bei uns. Die schon länger dabei sind erinnern sich vielleicht an den Krimi bei der Mannschaftsmeisterschaft 2018 ebenfalls in Geisenried, wo die drei bestplatzierten Teams punktgleich waren. Mal sehen, wie es diesmal ausgeht.

(JT)

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